Björn Puscha zu Gast am Lugy – Latein kann lustig sein!
Mit zwei mitreißenden Programmen hat Björn Puscha eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig die lateinische Sprache sein kann. Für die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen präsentierte er ein speziell auf sie zugeschnittenes, leicht zugängliches Programm, das spielerisch Neugier für die antike Sprache und Kultur weckte. So konnten sie ihn auf einer fantastischen Zeitreise ins antike Rom mit dem obersten römischen Gott Jupiter begleiten. Dabei lernten sie nicht nur Wissenswertes über den römischen Alltag und die Ermordung Caesars, sondern auch römische Schimpfwörter. Anschließend folgte ein anspruchsvollerer Vortrag für alle Lateinschülerinnen und -schüler der 11./12./13. Jahrgangsstufe, der tiefere Einblicke bot und z.T. aus lateinischen Dialogen bestand.
Besonders beeindruckend war für alle Jahrgangsstufen der hohe Wiedererkennungswert: Lateinische Begriffe, Namen und kulturelle Bezüge aus dem Unterricht lebten auf der Bühne förmlich wieder auf. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler zeigte deutlich, wie sehr Puscha es verstand, Latein nicht nur verständlich, sondern vor allem lebendig zu präsentieren. Das lag vor allem an seiner sympathischen Art und an Anekdoten aus seinem eigenen Leben, wie z.B. der Geschichte, warum er sich überhaupt für Latein als erste Fremdsprache entschieden hat, oder wie er seine Liebe zu dieser Sprache wiederfand. Tibi gratiam habemus, Björn!
Der Besuch machte eins klar: Latein ist eine tolle Sprache und vielleicht stimmt Obelix Urteil „Delirant isti Romani“ sogar ein bisschen!